Ulrich Commerçon
Beginn der EU-Ratspräsidentschaft
Deutschland muss Motor und Moderator zugleich sein
Morgen übernimmt die Bundesrepublik Deutschland den Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der SPD im Saarländischen Landtag Ulrich Commerçon:
„Europa kann die Krisen unserer Zeit nur gemeinsam bewältigen. Das haben die anfänglich einseitigen, unabgestimmten und teilweise einander zuwiderlaufenden nationalen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gezeigt. Umso schöner waren die Bilder der deutsch-französischen Freundschaft anlässlich der vollumfänglichen Öffnung der Grenzen des Saarlandes zu Frankreich. Das zeigt: Europa ist längst nicht mehr ein Elitenprojekt sondern ein Herzensanliegen ganz vieler Menschen. Von der deutschen EU-Ratspräsidentschaft muss ein klares Signal ausgehen: Es braucht eine solidarische, demokratische und wirtschaftlich starke Union, um als geeinte Stimme in der Welt Gehör zu finden. Deutschland muss Motor und Moderator zugleich sein, damit das gelingt.“