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Quinten: Gezielte Qualifizierung statt Absenkung von Standards – FOS Polizei ist ein zukunftsweisendes Modell

Die CDU greift einzelne Zahlen heraus, um ein neues und mutiges Bildungsmodell zu diskreditieren. Das wird weder der Komplexität des Polizeiberufs noch dem Anspruch an eine qualitativ hochwertige Ausbildung gerecht.

Porträt Sandra Quinten

Zum heutigen Vorstoß der CDU-Landtagsfraktion zur Fachoberschule (FOS) Polizei erklärt die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sandra Quinten:

„Gezielte Qualifizierung statt Absenkung von Standards – FOS Polizei ist ein zukunftsweisendes Modell“

„Die CDU greift einzelne Zahlen heraus, um ein neues und mutiges Bildungsmodell zu diskreditieren. Das wird weder der Komplexität des Polizeiberufs noch dem Anspruch an eine qualitativ hochwertige Ausbildung gerecht.“

Die FOS Polizei ist bewusst als anspruchsvoller Bildungsgang konzipiert – für motivierte junge Menschen mit mittlerem Bildungsabschluss, die sich frühzeitig und gezielt auf den Polizeidienst vorbereiten wollen. Dass aus dem ersten Jahrgang bereits 18 Absolventinnen und Absolventen prüfungsfrei in den Polizeivollzugsdienst übernommen werden konnten, zeigt: Das Modell funktioniert. Gerade in einem völlig neuen Bildungsgang ist ein solcher Einstiegserfolg bemerkenswert.

Zugleich ist die erste Kohorte auch ein Erfahrungsjahrgang. Erkenntnisse aus dem Verlauf fließen bereits in die Weiterentwicklung des Angebots ein – in enger Abstimmung mit den Fachlehrkräften, der Polizei und dem Bildungsministerium. Die Zahl der Bewerbungen für den aktuellen Jahrgang – 177 auf 50 Plätze – zeigt: Das Interesse ist groß, die Richtung stimmt.

„Die FOS Polizei ist kein Massenmodell, sondern ein gezieltes Qualifizierungsinstrument. Wer den Polizeiberuf stärken will, muss Qualität sichern – nicht Standards absenken“, so Quinten weiter.

„Und dabei sollte man auch nicht vergessen: Die Kolleginnen und Kollegen an den Schulen und in der Polizei haben sich mit großem Engagement für dieses Modell eingesetzt – sie haben sich buchstäblich krummgelegt, damit es gelingt. Das verdient Anerkennung, nicht Herabsetzung.“

„Wir haben in den letzten Jahren entscheidende Fortschritte bei der Personalisierung der Polizei gemacht“, betont Quinten. „Einstellungszusagen und Dienststellen-Zuweisungen erfolgen heute deutlich schneller – zum Teil mehrere Monate früher. Seit 2022 konnten wir über 400 Polizeianwärterinnen und -anwärter einstellen – der jahrelange Personalabbau ist gestoppt, und wir befinden uns nun auf dem Weg zum Aufbau von 2.900 Stellen bis 2032. Damit einhergehend ist auch die Aufklärungsquote gestiegen – ein klares Signal für eine funktionierende Polizei.

Die Landesregierung steht zur FOS Polizei als einem wichtigen Baustein zur Nachwuchsgewinnung – und wird das Angebot im Dialog mit allen Beteiligten weiterentwickeln. Polemische Schnellschüsse helfen dabei nicht – sie zeigen lediglich, dass es der CDU offenbar weniger um Lösungen als um Schlagzeilen geht.“

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Fakten zur FOS Polizei – Jahrgang 2023–2025:

  • ⁠⁠65 Schülerinnen und Schüler gestartet
  • ⁠⁠33 haben erfolgreich abgeschlossen
  • ⁠⁠18 werden im Oktober 2025 prüfungsfrei in den Polizeidienst übernommen
  • ⁠⁠177 Bewerbungen für den Folgejahrgang

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