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Magnus Jung

Sozialausschuss diskutiert Corona-Management

Jung fordert Neubewertung der Risikoeinstufung von Luxembourg.

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Die SPD-Fraktion betrachtet die Infektionsentwicklung in Deutschland und im Saarland mit Sorge, aber ohne Angst. Einer möglichen zweiten Welle muss vernünftig und mit den zur Verfügung stehenden Maßnahmen begegnet werden. Dazu gehören: Testungen, Nachverfolgung, Quarantäne sowie Hygienekonzepte in Kitas, Schulen, ÖPNV, Einzelhandel und bei Veranstaltungen. Diese müssen umgesetzt und durchgesetzt werden. Wenn dies gelingt, kann die Pandemie im Griff bleiben. Entscheidend sei eine zeitnahe Dokumentation und Interpretation des Infektionsgeschehens. Dafür seien valide Daten unabdingbar.  

„Bei der Nachverfolgung sind die Gesundheitsämter erfolgreich und können das Infektionsgeschehen schnell eindämmen. Das ist ein Erfolg der Teststrategie im Land. Allerdings gibt es nach wie vor gibt es beim Datenmanagement im Saarland Verbesserungsbedarf. Nicht alle Infektionsdaten werden so schnell und umfassend erhoben und ausgewertet wie es notwendig wäre. Hier sollte nachgesteuert werden, in enger Abstimmung zwischen Sozialministerium, KV und den Gesundheitsämtern. Auch eine Ausweitung der Testkapazitäten sollte geprüft werden.“

Laut Jung sei ein transparentes Reporting gegenüber Öffentlichkeit und Politik sehr wichtig. Dazu werde sich der Ausschuss in der nächsten Sitzung berichten lassen. In diesem Zusammenhang bedauert Jung auch die Verzögerungen bei der Umsetzung der Antikörper-Studie.

Neubewertung der Risikoeinstufung von Luxembourg:

Angesichts der sinkenden Infektionszahlen fordert Jung, die Einstufung von Luxembourg als Risikogebiet aufzuheben. Die exzellente und umfangreiche Teststrategie des Großherzogtums dürfe gerade angesichts der rapide fallenden Infektionszahlen nicht außer Acht gelassen werden: „Je größer das Netz, desto größer der Fang. Das Robert-Koch-Institut muss bei der Bewertung von Risikogebieten auch zunehmend die Verlässlichkeit und Intensität nationaler Teststrategien berücksichtigen. Sonst entsteht perspektivisch in anderen Ländern der Eindruck, dass mehr Tests Nachteile mit sich bringen.“

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