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Was mich bewegt.

Kürzlich bin ich über eine Online-Befragung der Saarbrücker Zeitung gestolpert: „Rehlinger fordert Steuererhöhungen für Spitzenverdiener – ist das richtig?“ Das Zwischenergebnis: Patt, 48 zu 48.

Porträt Ulrich Commerçon

Kürzlich bin ich über eine Online-Befragung der Saarbrücker Zeitung gestolpert: „Rehlinger fordert Steuererhöhungen für Spitzenverdiener – ist das richtig?“ Das Zwischenergebnis: Patt, 48 zu 48. Für mich zeigt diese Zahl vor allem eines: Viele fühlen sich betroffen, die es gar nicht sind. Denn es geht nicht um die Ärztin oder den Rechtsanwalt. Nicht um den Handwerksbetrieb. Nicht um das kleine Häuschen der Oma, das die Enkelin irgendwann mal erben soll. Es geht bei der Debatte um Reiche und Überreiche. Um Millionen- und Milliardenvermögen, die meist nicht erarbeitet, sondern clever vererbt wurden.

Die Schieflage wird im Alltag besonders sichtbar. Eine Handwerksmeisterin mit 6.000 Euro brutto zahlt über 900 Euro in die Krankenkasse. Ein Millionär ohne Arbeitseinkommen 205 Euro Mindestbeitrag, selbst dann, wenn er mietfrei in seiner Luxusvilla lebt. Wer arbeitet, trägt die Last. Wer nur erbt, bleibt verschont.

Auch beim Steuerrecht zeigt sich die Absurdität: Wer 68.000 Euro im Jahr verdient, zahlt schon Spitzensteuersatz. Ab 278.000 Euro greift der Höchststeuersatz – und dann bleibt er stehen. Ob Chefarzt, Millionär oder Milliardär: steuerlich kein Unterschied.

Und doch wird im Bund die Debatte genauso geführt, als ginge es darum, Löcher im Haushalt zu stopfen. Das ist Unsinn! Es geht nicht darum, den Staat über Wasser zu halten, sondern um etwas viel Grundsätzlicheres: um Gerechtigkeit. Während Normalverdiener jede Rechnung zweimal umdrehen, wachsen die größten Vermögen von ganz allein weiter – und wandern unberührt an die nächste Generation.

Darum brauchen wir eine gerechtere Steuerpolitik. Damit die, die am meisten haben, nicht länger diejenigen sind, die am wenigsten beitragen!

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