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Was mich bewegt.

Beteiligung hat viele Gesichter. Aber sie muss überall stattfinden.
Warum das so wichtig ist? Weil junge Menschen nicht nur die Zukunft sind. Sondern auch die Gegenwart.

Porträt Ulrich Commerçon

Am Samstag stand ich in einem Raum voller junger Menschen. Mit unterschiedlichen Biografien. Unterschiedlichen Erwartungen. Unterschiedlichen Meinungen. Und doch gab es bei der Vollversammlung des Landesjugendrings etwas, das alle verband: den Wunsch, ernst genommen zu werden. Nicht irgendwann. Sondern jetzt.
Es ging um Schule und Ausbildung. Um Busverbindungen und Treffpunkte. Um bezahlbaren Wohnraum. Um Klimaschutz. Und um das Gefühl, dass Entscheidungen oft über die eigenen Köpfe hinweg getroffen werden.
Dabei wurde nicht gejammert. Es gab keine dumpfen Parolen. Stattdessen: klare Forderungen. Konkrete Fragen an die Politik. Was sich ändern lässt. Und wie man sich einbringen kann.
Diese Gespräche wirken in mir weiter nach. Denn genau darum geht es in einer Demokratie: Mitreden. Mitentscheiden. Sich einmischen.
Wer früh erlebt, dass die eigene Stimme zählt, gewinnt Vertrauen in die Demokratie. Wer beteiligt wird, übernimmt Verantwortung. Für sich. Für andere. Für das Ganze.
Deshalb haben wir im Saarland das Jugendbeteiligungsgesetz auf den Weg gebracht. Ein verbindlicher Anspruch. Kein Lippenbekenntnis. Junge Menschen sollen bei allen Entscheidungen beteiligt werden, die sie betreffen. Auf Landesebene. Und in den Kommunen.
Jugendparlamente. Workshops. Projektgruppen. Digitale Formate.
Beteiligung hat viele Gesichter. Aber sie muss überall stattfinden.
Warum das so wichtig ist? Weil junge Menschen nicht nur die Zukunft sind. Sondern auch die Gegenwart.
Heute wird das Fundament gelegt für Vertrauen in die Demokratie. Und dieses Vertrauen ist fragil. Das zeigt der aktuelle SaarlandTREND sehr deutlich.
Viele junge Menschen blicken mit Unsicherheit nach vorn. Auf ihren Beruf. Auf die wirtschaftliche Entwicklung. Auf den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.
Umso wichtiger ist es, dass Politik nicht auf Distanz bleibt. Sondern Beziehungen aufbaut. Durch Beteiligung. Durch Transparenz. Durch echte Mitsprache.
Die Gespräche vom Samstag haben mir Mut gemacht. Das Interesse ist da. Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, auch.
Gleichzeitig gibt es eine klare Erwartung: dass Politik ihre Tür wirklich öffnet. Und nicht nur darüber spricht.
Jugendbeteiligung kostet Zeit. Sie stellt Gewohnheiten infrage. Aber sie lohnt sich.
Für junge Menschen. Und für unsere Demokratie.

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